-   durch die Steuerbarkeit der Geschwindigkeit der Kolben und deren Verweilzeit in den Tot-
     punkten eine positive Beeinflussung sowohl in der Energieausnutzung als auch auf das 
     Brennverhalten verschiedener Kraftstoffe möglich wird.


     siehe Diagramm: >>>
     Drehmomentverlauf ( graphisch; ermittelt für konstante Kolbenaufdruckkraft )

Der Grundgedanke dieses neuen Kurbeltriebes geht von der Idee aus, anstelle eines 
bisher üblichen, einteiligen Pleuels ein zweiteiliges, d.h. ein aus zwei Teilen bestehendes 
Pleuel zwischen Kolben und Kurbelwelle vorzusehen, durch das die Kinematik des Trieb-
werks so verändert wird, dass:
   -   durch eine geometrisch ausgeklügelte Anlenkung der beiden Teile des Pleuels, nach-
       folgend kurz auch "Knickpleuel" genannt, bei zunächst einer längeren Verweilzeit
       des Kolbens am oberen Totpunkt und bei gleichen Kolbenweg z.B. bei ca. 30° nach
       den oberen oberen Totpunkt (OT) in diesem Bereich, wo der meiste Kraftstoff verbrennt
       ein weitaus günstiger Kräftefluss mit längeren Hebelarmen wirkt und somit höhere 
       Drehmomente erzielt werden.
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